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Unsere Geschichte

Ein Urlaub der zur Schule wurde.

2016 reisten wir, eine Gruppe von 7 Freunden, in das entfernte Tansania. Um genau zu sein nach Jambiani auf der bekannten Insel Sansibar. Die Ursprünglichen Zwecke der Erholung und des Wassersports gerieten schnell in den Hintergrund.

Schnell schlossen wir Freundschaften in dem, von Touristen eher weniger besuchten Örtchen Jambiani. Die Lebensfreude, die Kultur und der unendliche Optimismus der Einheimischen brachte eine magische Stimmung auf. Nach einigen Tagen und gemeinsamen Unternehmungen begannen wir aber auch die Seiten hinter dem immer freundlichen Lächeln zu sehn. 

Verunreinigtes Trinkwasser, einfachste Behausungen, Korruption und Hunger sind auch in diesem Land ein normales.
 

Wir besuchten daraufhin die kleinsten des Landes in einer Grundschule in Jambiani. Es fehlte an allem: Tische, Bänke Schreibsachen und Bücher. Viele konnten sich nicht einmal Bleistifte leisten.
 

Abends zurück in unserer Lodge, waren wir alle eher in uns gekehrt. Jeder machte sich Gedanken über Ungerechtigkeit in der Welt, Armut und man fühlte sich auch etwas schlecht. Es war ein für uns bisher unbekanntes Gefühl zwischen Hilfs- und Ahnungslosigkeit. Das was man bislang nur aus dem TV kannte und von seinem warmen & bequemen Sofa als schlimm empfand, fühlt sich viel schlimmer an, wenn man es erlebt. Wir fragten uns, warum haben wir, die alle einen guten Job haben, jeder ein eigenes Auto fährt und sich ohne Nachzudenken einen Kinobesuch mit viel Popcorn leisten können nicht schon eher etwas für die ärmeren Menschen getan.
 

Dabei hat jeder von uns 5-10€ pro Monat und noch viel mehr übrig, die wir meist eh nur für schwachsinniges ausgeben. Derjenige der einen Euro pro Monat geben kann ist nicht schlechter wie welcher der 100 gibt. Es geht darum etwas zu tun, und nicht nur darüber zu reden.
 

Die Antwort war von allen gleich: „Wenn man an irgendeine große Organisation Spendet, weiß man nicht ob und wie das Geld verwendet wird.“ Viele Summen, gehen an Transportfirmen und Angestellte der Organisation oder werden gar für Werbebudgets verballert. Wobei Sie für einen Fernsehwerbespot bereits alle Schulen auf der Insel Sansibar mit Tischen/Stühlen, sowie Schreibmaterial ausstatten könnten.
 

Da wir in der Regel nicht nur denken und reden, haben wir uns Gedanken gemacht, wie WIR dennoch helfen können wo es benötigt wird. Es entstand MACHEN e.V.
 

Zweck des Vereins ist die selbstlose Förderung von Bildung von hilfsbedürftigen Menschen im In- und Ausland. Der Verein verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Kauft und Hilft nur direkt Vorort. Bezieht Waren und Güter direkt vor Ort bei einheimischen und lokalen Unternehmen. Dadurch können wir für uns sicherstellen, keine Gelder unnötig zu verbrennen.
 

Wir werden nicht nur aus humanitären Zwecken in die Länder reisen, sondern es mit privaten Urlauben verbinden, sodass keine Reisekosten entstehen. Wir legen uns auf keine spezielles Projekt fest, sondern helfen da wo wir uns befinden und Hilfe benötigt wird.
 

Mit dieser Art und Weiße des Helfens, können wir vielleicht nicht die Welt retten, aber sie mit Sicherheit ein mini kleines Stückchen besser MACHEN.